Die Änderungen der Kombinierten Nomenklatur für 2024

Unser Leitfaden bietet praktische Einblicke und Strategien, um die Änderungen der Kombinierten Nomenklatur (KN) 2024 nahtlos in Ihre Geschäftsabläufe zu integrieren. Verschaffen Sie sich einen Wettbewerbsvorteil, indem Sie die neuesten Änderungen der KN verstehen und wirksame Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften umsetzen.

Die bevorstehenden Änderungen der EU-KN, die am 1. Januar 2024 in Kraft getreten sind, verändern die zolltarifliche Einstufung, die Mehrwertsteuer und die Zölle und verlangen von den Händlern Anpassungsfähigkeit.

Die Kombinierte Nomenklatur, ein detailliertes Klassifizierungssystem für EU-Waren, wirkt sich auf Zölle, Einfuhr-/Ausfuhrkontrollen und die Einhaltung von Handelsabkommen und -vorschriften aus. Diese Änderungen erfordern von den Unternehmen, dass sie der Entwicklung voraus sind, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Die Änderungen

Kunststofferzeugnisse (Kapitel 39): Mit dieser Überarbeitung werden neue Unterpositionen für Abfälle, Verbunde und Schrott aus Ethylen-Polymeren eingeführt.

Landwirtschaftliche Erzeugnisse (Kapitel 8 und 20): Neue Tarifunterpositionen für bestimmte Bananen- und Tomatensorten: Neue Tarifunterpositionen wurden für geschälte Tomaten und andere Arten von Tomaten eingeführt. Außerdem hat eine bestimmte Bananenart, die als „Plátano de Canarias“ bekannt ist, eine eigene Tarifunterposition erhalten.

Textilien und Technologie (Kapitel 5007, 5603, 7019, 9013): Die Aktualisierungen der KN umfassen Änderungen in den Kapiteln 5007, 5603, 7019 und 9013, die sich direkt auf Textilien, Fasern, Kabel und elektronische Bauteile auswirken.

Zusätzlich zu diesen Änderungen der KN gibt es bedeutende Entwicklungen bei den Umweltvorschriften:

EU-Emissionshandelssystem (ETS): Ab dem 1. Januar 2024 wird die Schifffahrt in das EU-Emissionshandelssystem einbezogen. Dieses System begrenzt die Treibhausgasemissionen und sieht eine schrittweise Umsetzung vor, beginnend mit einer Abdeckung von 40 % der Emissionen im Jahr 2024, die bis 2025 auf 70 % ansteigt und ab 2026 die volle Abdeckung erreicht.

CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM): Die CBAM-Initiative, die auf kohlenstoffintensive Produkte wie Zement, Stahl und Strom abzielt, soll die Verlagerung von Emissionen eindämmen. Im Rahmen dieser Initiative müssen die EU-Mitgliedstaaten ab dem 31. Januar 2024 vierteljährliche Emissionsberichte vorlegen.

Änderungen in Freihandelsabkommen (FTAs): Die EU ist dabei, die Nachhaltigkeitsdimension ihrer Freihandelsabkommen zu verbessern. Es werden Anstrengungen unternommen, um die Um- und Durchsetzungsmechanismen zu stärken, einschließlich einer Überarbeitung des Kapitels Handel und nachhaltige Entwicklung (TSD), um die Nachhaltigkeitsverpflichtungen zu stärken.

Compliance und Best Practices

Proaktive Compliance

Bitte überprüfen und aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Warenklassifikationen, um sie an die neuen KN-Codes anzupassen. Verfolgen Sie die neuesten Entwicklungen im Bereich der Compliance mit Handelsbestimmungen, z. B. EU-Freihandelsabkommen und Auswirkungen auf die globale Unternehmensbesteuerung.

Effiziente Klassifizierung

Nutzen Sie zuverlässige Software, um Waren effizient und genau zu klassifizieren, und setzen Sie digitale Plattformen und Softwarelösungen ein, um die Genauigkeit und Effizienz von Zollprozessen zu verbessern.

Integration und Compliance im Umweltbereich

Um die Einhaltung der sich entwickelnden Umweltvorschriften zu gewährleisten, sollten Unternehmen Umweltaspekte in ihre Compliance-Strategien integrieren. Dazu gehören die Dokumentation von Importen und der Erwerb von Zertifikaten im Rahmen des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), einer Schlüsselinitiative im Rahmen der EU-Umweltvorschriften.

Due Diligence in der Lieferkette

Einführung einer gründlichen Sorgfaltsprüfung in den Lieferketten, um ethische Standards und Menschenrechtsvorschriften einzuhalten.

Vorbereitung und Weiterbildung der Fachkräfte

Aktualisierung von Systemen und Prozessen zur Anpassung an neue KN-Codes und neue Trends. Führen Sie außerdem Schulungen durch, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter mit den jüngsten KN-Änderungen vertraut sind und die aktualisierte Software und die für die Klassifizierung und die Einhaltung der Vorschriften erforderlichen Tools beherrschen.

Zusammenarbeit mit Zollagenten und Auditing

Um die Änderungen der KN 2024 und die regulatorischen Anforderungen effektiv zu bewältigen, ist die Pflege starker Partnerschaften mit Zollmaklern und Spediteuren entscheidend. Ihr Fachwissen ist von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, diese Aktualisierungen effizient zu bewältigen. Überdies sollten Unternehmen ihre Compliance-Prozesse regelmäßig überprüfen, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und so hohe Compliance-Standards und betriebliche Effizienz zu gewährleisten.

Mit eClear regulatorische Änderungen meistern

Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat sich eClear zu einem herausragenden Unternehmen in der europäischen Tax-Technlogy entwickelt, insbesondere als einziges Mehrwertsteuer- und Zoll Clearing House in der EU. eClear ist auf Mehrwertsteuer- und Zoll-Compliance spezialisiert und spielt eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung von Unternehmen bei der Anpassung an regulatorische Änderungen im europäischen Binnenmarkt.

eClear stärkt Unternehmen mit automatisierter Mehrwertsteuer- und Zoll-Compliance

eClear bietet automatisierte Lösungen für Mehrwertsteuer- und Zoll-Compliance, die für Unternehmen, die sich in der Komplexität der europäischen Transaktionssteuern zurechtfinden müssen, von entscheidender Bedeutung sind. Dazu gehören zertifizierte Echtzeit-Steuersatzermittlungen und -berechnungen, die für die Änderungen der KN 2024 relevant sind.

End-to-End Tax Filing: FileVAT bietet automatisierte MwSt.-Erklärungen und -Berichterstattung, einschließlich MwSt.-Voranmeldungen, Jahreserklärungen und EC Sales Lists für alle EU-Mitgliedstaaten, die Schweiz, Norwegen und Großbritannien.

SPOT — Complete Compliance Control: SPOT ist ein innovatives Echtzeit-Transaktionsüberwachungs-Tool. Es dient als Omnichannel-Händler-Transaktions-Dashboard, das finanzielle Kontrolle über E-Commerce-Verkäufe bietet und sich auf Real-Time-Alarme auf Cross-Border-Steuer-, Zoll- und Compliance-Problemen konzentriert.

Genaue Produktklassifizierung: VATRules ermöglicht die präzise Zuordnung ganzer Produktportfolios nach der spezifischen Logik des jeweiligen Lieferlandes. Diese Funktion ist entscheidend für die Anpassung an die KN-Änderungen und gewährleistet eine korrekte Produktklassifizierung für alle 27 EU-Mitgliedstaaten, Großbritannien, Nordirland und die Schweiz.

Vereinfachung des Cross-border E-Commerce: ClearVAT bietet eine steuerfreie Sales-Integration für Bestellungen innerhalb der EU und erleichtert so den nahtlosen grenzüberschreitenden Handel. Dies ist angesichts der Änderungen der KN besonders wichtig, da es den Unternehmen hilft, ihre Verkäufe in der EU zu skalieren und die vollen Landed Costs zu berechnen.

Lösungen für den grenzfreien Handel: ClearCustoms bietet einen nahtlosen Versand nach Großbritannien, in die Schweiz und nach Norwegen und ermöglicht so einen grenzüberschreitenden Versand.

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